Sexual Violence in History: A Bibliography

compiled by Stefan Blaschke

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First published: May 1, 2026 - Last updated: May 1, 2026

TITLE INFORMATION

Author: Rebekka Blum

Title: Antifeministische Kräfte zur Absicherung patriarchaler Verhältnisse

Subtitle: Struktureller und bewegungsförmiger Antifeminismus in Westdeutschland zwischen 1945 und 1990

Translation: Anti-Feminist Forces seeking to preserve Patriarchal Structures: Structural and Movement-based Anti-Feminism in West Germany between 1945 and 1990

Place: Opladen, Berlin and Toronto

Publisher: Budrich Academic Press

Year: 2026

Pages: 276pp.

ISBN-13: 9783966651127 (pbk.) - Find a Library: Wikipedia, WorldCat | ISBN-13: 9783966658836 (PDF) - Find a Library: Wikipedia, WorldCat

Language: German

Keywords: Modern History: 20th Century | European History: German History | Types: Rape, Sexual Harasssment



FULL TEXT

Links:
- Budrich Academic Press (Free Access)

- Google Books (Limited Preview)

- OAPEN (Restricted Access)



ADDITIONAL INFORMATION

Author: Rebekka Blum, Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften (Department of History and Cultural Studies), Universität Marburg (Marburg University) - Personal Website

Contents:
  1 Einleitung (p. 7)
  2 Historische und aktuelle Entwicklungen des Antifeminismus – Forschungsstand und Theorie (p. 11)
    2.1 Zeitliche Entwicklungen(p. 12)
      Antifeminismus vor 1933 (p. 12)
      Antifeminismus im Nationalsozialismus (p. 13)
      Varianten und Diskussionen seit 1990 (p. 14)
    2.2 Antifeministische Akteur*innen (p. 18)
      Konservative (p. 17)
      Männerbünde und Maskulinisten (p. 17)
      Antifeministische Wissenschaftler*innen und Intellektuelle (p. 22)
      Religiös argumentierende Antifeminist*innen (p. 24)
      (Extreme) Rechte (p. 25)
    2.3 Betroffene und Auswirkungen (p. 26)
    2.4 Äußerungsformen, Behauptungen und Strategien (p. 28)
      Verschwörungsdenken und Feminismus als allmächtig (p. 28)
      Krisen- und Bedrohungsbehauptungen (p. 30)
      Festschreibung von Frauen auf Mutterschaft (p. 31)
      Die Behauptung einer männerfeindlichen Agenda des Feminismus (p. 32)
      Kindeswohlgefährdung (p. 32)
      Queerfeindlichkeit im Antifeminismus (p. 33)
      Binärlogik – Festschreibung der Zweigeschlechtlichkeit (p. 34)
      Abgrenzung legitimer vs. illegitimer Feminismus (p. 35)
      Leugnung patriarchaler Verhältnisse (p. 36)
      Umdeuten von Begriffen und Andeutungen (p. 37)
      Antifeministische Angriffe – parlamentarisch und persönlich (p. 38)
      Antifeministische Gewalt und antifeministischer Terror (p. 39)
    2.5 Ziele (p. 40)
      2.5.1 Verhindern von Mitbestimmung und Partizipation (p. 41)
      2.5.2 Verhindern von beruflicher und Bildungsgerechtigkeit (p. 42)
      2.5.3 Verhindern von körperlicher, reproduktiver und sexueller Selbstbestimmung (p. 43)
    2.6 Zentrale antifeministische Charakteristika (p. 45)
      Bindegliedfunktion und Rolle als Türöffnerideologie in Bezug auf die (extreme) Rechte (p. 45)
      Eindeutigkeit, Natürlichkeit, Zweigeschlechtlichkeit und Sphärentrennung (p. 46)
      Bevölkerungspolitik und Rassismus (p. 47)
      Antisemitismus (p. 48)
    2.7 Der Begriff Antifeminismus (p. 50)
  3 Forschungsprozess und Reflexion (p. 55)
    3.1 Methodischer Rahmen (p. 56)
    3.2 Datenerhebung (p. 58)
    3.3 Auswertungsprozess (p. 62)
    3.4 Methodenreflexion (p. 65)
  4 Antifeminismus zwischen 1945 und 1990 (p. 67)
    4.1 Latenter und struktureller Antifeminismus – über antifeministische Absicherungen der patriarchalen Ordnung (p. 70)
      4.1.1 Latentes und strukturelles Verhindern von Mitbestimmung und Partizipation (p. 71)
      4.1.2 Latentes und strukturelles Verhindern von beruflicher Gerechtigkeit und Bildungsgerechtigkeit (p. 75)
        Die Festschreibung von Frauen auf den privaten Raum (p. 75)
        Privatisierung der Arbeit = Arbeit wird unsichtbar (p. 79)
        Gesetzliche Regelungen, Schutzgesetze und Kampagnen (p. 82)
        Verhinderung von gleichem Lohn (p. 85)
        Intersektionale Ausschlüsse aus dem Arbeitsmarkt (p. 87)
        Geschlechtsspezifische Ausschlüsse im Bereich Bildung und Akademia (p. 88)
      4.1.3 Latentes und strukturelles Verhindern körperlicher, reproduktiver und sexueller Selbstbestimmung (p. 90)
        Moralische Bewertungen und Sittsamkeitsvorstellungen (p. 90)
        Absicherung der heterosexuellen Norm (p. 92)
        Der lange Schatten des Kaiserreichs: der § 218 und das fortgeführte Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen (p. 94)
        Rassistische Bevölkerungspolitik oder „Nur die ‚richtigen‘ Frauen sollen Kinder bekommen.“ (p. 96)
    4.2 Aufbrüche und Aufbegehren (p. 100)
      4.2.1 Aufbrüche im Bereich Mitbestimmung und Partizipation (p. 100)
      4.2.2 Aufbrüche im Bereich berufliche Gerechtigkeit und Bildungsgerechtigkeit (p. 104)
      4.2.3 Aufbrüche im Bereich körperliche, reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung (p. 106)
      4.2.4 Aufbegehren: dezidiert feministische Bewegungen (p. 109)
      4.2.5 Differenzen und Konflikte im Aufbegehren (p. 113)
        Weiße Ausschlüsse (p. 115)
        Heteronormative Ausschlüsse (p. 118)
    4.3 Abwehr und Gegenmobilisierung oder „Wenn die Frau ihren Platz verlässt, das wird nur ungemütlich.“ (p. 119)
      4.3.1 Abwehr von Mitbestimmung und Partizipation (p. 120)
        Gegenbewegung zu Frauenausschüssen, Frauenfriedenspolitik und eigenständiger gewerkschaftlicher Organisation von Frauen (p. 122)
        Angriffe gegen feministische Projekte und Personen (p. 124)
        Rechte Mobilisierungen und Antifeminismus (p. 128)
      4.3.2 Abwehr von beruflicher Gerechtigkeit und Bildungsgerechtigkeit (p. 135)
        Abwehr feministischer Inhalte in Akademia oder „Berufsverbot für Frauen?“ (p. 135)
        Konservativer Backlash – „Geistig moralische Wende“ und die „Sanfte Macht der Familie“ (p. 139)
      4.3.3 Abwehr von körperlicher, reproduktiver und sexueller Selbstbestimmung (p. 144)
        Abwehr der Pille (p. 145)
        Mobilisierung gegen Schwangerschaftsabbrüche unter dem Label „Lebensschutz“ (p. 149)
        Bevölkerungspolitische Interessen und Motive (p. 156)
      4.3.4 Feministischer Rollback? Der „Mythos der Neuen Mütterlichkeit“ (p. 159)
    4.4 Antifeministische Werkzeuge (p. 164)
      4.4.1 Behauptungen und Dogmen (p. 165)
        „Abtreibung ist Mord“ und Schuldabwehr (p. 165)
        Feminismus als (über)mächtig und weiblicher „Selbstverwirklichungsegoismus“ (p. 168)
        Die Frau/Mutter als für das Lebensglück des Kinds verantwortlich (p. 170)
        Natürliche Differenz der Geschlechter (p. 172)
        Männer als Opfer und Täter-Opfer-Umkehr (p. 175)
        Krise der Ehe und Familie (p. 178)
        Feminismus als männerfeindlich, lesbisch und gefährlich (p. 180)
        Vorwurf der Spaltung und Patriarchat als Nebenwiderspruch (p. 183)
      4.4.2 Antifeministische Strategien (p. 187)
        Unsichtbarmachung (p. 187)
        Verharmlosung und Nichtglauben (p. 192)
        Nicht ernst nehmen und lächerlich machen (p. 197)
        Paternalismus (p. 199)
        Vereinnahmung oder „Ein mit feministischen Federn geschmückter Mann ist noch lange kein Feminist.“ (p. 202)
        Aufwertung von Mutterschaft und klassischer Weiblichkeit (p. 206)
        Diffamieren, beschimpfen und psychiatrisieren (p. 208)
        Kürzungen von Geldern, Repressionen und Verbote (p. 211)
        Abwehr, Angriffe und Einschüchterung (p. 216)
        (Sexualisierte) Gewalt(drohungen) (p. 219)
    4.5 Auswirkungen und Folgen (p. 224)
  5 Fazit und Ausblick (p. 229)
  6 Literaturverzeichnis (p. 233)
  7 Glossar (p. 267)
  Danksagung (p. 274)

Description: »Aktuelle Konflikte zeigen: Geschlecht und Sexualität sind umkämpfte Verhältnisse und eng mit Antifeminismus verbunden. Das Buch zeigt durch die Herausarbeitung eines dreischrittigen Prozesses aus patriarchaler Absicherung, feministischem Aufbegehren und antifeministischer Abwehr, dass Antifeminismus dabei als eigenständige Ideologie zur Absicherung patriarchaler Verhältnisse wirkt und nicht erst als Reaktion auf feministische Bewegungen entsteht.
Da Antifeminismus bisher weder in der historischen Rechtsextremismusforschung noch in der Geschlechterforschung zu den Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland vor 1990 systematisch thematisiert wurde, erscheinen zum einen Antifeminismus im Allgemeinen und zum anderen die spezifische Verschränkung von Antifeminismus und extrem rechter Ideologie oft als neuartiges Phänomen. Das Buch setzt an dieser Lücke an, um an der Definition von Antifeminismus sowie der damit verbundenen Theoriebildung weiterzuarbeiten und historische Kontinuitäten sowie Brüche herauszuarbeiten. Die Systematik des Dreischritts basiert dabei auf der Erkenntnis, dass patriarchale Verhältnisse sozial konstruiert sind und daher immer wieder abgesichert werden müssen, um ihre Stabilität zu gewährleisten.« (Source: Budrich Academic Press)

Thesis: Dissertation, Universität Freiburg, 2024: Auf die Plätze! Eine Arbeit zu strukturellem und bewegungsförmigem Antifeminismus in Westdeutschland zwischen 1945 und 1990

Reviews: -

Wikipedia: History of Europe: History of Germany / History of Germany (1945–1990), West Germany | Feminism: Feminism in Germany / Antifeminism | Sex and the law: Sexual violence